Montag, 20. Juli 2020

Zeitraffer-Video mit der Brinno TLC200 Pro

Seit rund fünf Jahren besitze ich eine Zeitraffer-Kamera: Die Brinno TLC200 Pro
Inzwischen ist die Kamera recht betagt - die Auflösung ist zwar "immerhin" Full-HD, aber die Videos wirken dennoch ziemlich altbackenund qualitativ schlecht.
Hinzu kommt, dass die Kamera zuletzt (vor ziemlich genau einem Jahr) erhebliche, technische Probleme hatte. Wie in meinem Video hier zu sehen ist, war das Zeitraffer-Video am Ende lückenhaft, weil einige der Dateien beschädigt waren. Ich dachte erst, dass es an der Speicherkarte liegen würde, aber ein Wechsel dieser brachte keine Besserung.
Jetzt habe ich eine neue Firmware aufgespielt und siehe da - es klappt wieder :)
Außerdem gab es ein paar Neuerungen mit dem Firmware-Update: Die Videos können jetzt mit bis zu 30 Bildern pro Sekunde erstellt werden (statt vorher maximal 25) und das fertige Video ist nicht mehr abnormal groß - während ein mehrstündiger Sonnenuntergang vor dem Update noch gut 20 GB in Anspruch genommen hat, sind es jetzt nur noch rund 2 GB!

Trotzdem werde ich mich jetzt von der Kamera trennen...
Zwar funktioniert die Brinno jetzt besser als je zuvor, wie man an meinem ganz aktuellen Zeitraffer-Video sehen kann:



...aber ich bin generell mit der Qualität nicht mehr zufrieden und ich nutze diese Kamera einfach viel zu selten: das hier ist mein fünftes Video innerhalb von fünf Jahren, drei von den Videos habe ich direkt nach dem Kauf gemacht.

Falls ich zukünftig doch noch mal ein Zeitraffer-Video machen möchte, werde ich das mit der iOS-App "Skyflow" (3,49 Euro) machen. Dennoch muß ich zugeben, dass die Brinno Zeitraffer-Kamera einige Vorteile hat:

1. Die Akkulaufzeit:
Für das aktuelle Video war die Kamera insgesamt fünf Stunden in Betrieb (ich habe nicht das gesamte Videomaterial verwendet) und danach war der Akku quasi immer noch voll! Je nach Einstellung halten die Batterien/Akkus (4x AA) bis zu 80 Tage! Ein Smartphone schafft ohne Powerbank nicht mal ansatzweise fünf Stunden!

2. Einfache Handhabung: 
Ein Zeitraffer-Video aufzunehmen ist gar nicht so einfach! Vor der Brinno habe ich meine Canon 1000D dafür verwendet - dafür benötigte ich einen programmierbaren Fernauslöser und anschließend musste ich die Fotos in einem extra Programm zu einem Video konvertieren. Auf dem Smartphone geht das alles schon mal viel einfacher, aber am einfachsten geht es tatsächlich mit der Brinno: Aufstellen, starten, warten, stoppen, fertiges Video auf der Karte!

3. Robustheit: 
Die Brinno kann man (mit dem entsprechenden Wetterschutzgehäuse) auch im Regen und in Kälte verwenden. OK, einige Smartphones können das inzwischen teilweise auch, aber meine alten Kameras waren dafür absolut nicht geeignet.

4. "Verfügbarkeit": 
Wenn ich mit dem Smartphone ein fünf Stunden langes Video machen möchte, dann kann ich das Smartphone fünf Stunden lang nicht für andere Dinge benutzen! Klar, so ein paar Stunden kann man überleben, aber wenn man ein Projekt über mehrere Tage oder gar Wochen machen möchte, dann ist das mit dem Smartphone schon schwierig ^^


Wer also gerne oft und lange Zeitraffer-Videos machen möchte (zum Beispiel auf einer Baustelle), der ist mit so einer Brinno auf jeden fall besser bedient, als mit einem Smartphone. Für alle paar Monate mal ein eher kurzes Video, lohnt sich diese Kamera jedoch nicht.
Also ich verkaufe meine Brinno nun und hoffe, dass der neue Besitzer viel Spaß damit haben wird :)

Eine stets aktuelle Übersicht meiner kompletten Kamera-Ausrüstung ist HIER zu finden. 


Samstag, 18. Juli 2020

Bergbauweg Muttental

Letzte Woche bin ich mit meiner Freundin den Bergbauweg Muttental gewandert und ich hatte meine Olympus PEN E-PL9 mit dem 14-42 mm Objektiv dabei. Hier einige der schöneren Fotos:

Ein kleiner Bach im Wald

Blumen mit der Ruine Hardenstein im Hintergrund

Lichtstrahlen im Wald

 Fördergerüst und Maschinenhaus der Zeche Renate 

Eine Upcycling-Pferdeskulptur im Skulpturenpark

Samstag, 20. Juni 2020

Die Haard (Oer Erkenschwick) surreal bearbeitet

Ich war gestern mit meiner Freundin in der Haard (Oer Erkenschwick) und dort habe ich mit meiner Canon 80D und dem Weitwinkel-Objektiv einige Fotos gemacht.
Ein paar habe ich mehr oder weniger überspitzt/surreal bearbeitet und die möchte ich hier präsentieren:

Sehr starker HDR-Effekt

Schwarz/weiß mit recht kleinem HDR-Effekt

Nur leicht bearbeitet, aber zusätzliche Sonnenstrahlen eingefügt

Sehr starker HDR-Effekt

Dienstag, 2. Juni 2020

RAW mit dem iPhone + anschließende Bearbeitung am PC

Ich habe nicht immer eine vernünftige Kamera dabei und wenn ich dann mal was Schönes sehe, muß mein iPhone 8 herhalten... So war das auch gestern Abend der Fall, als ich einen tollen Sonnenuntergang sah. Aber man kann auch einiges aus einem Handyfoto herausholen!

Als erstes benötige ich das Foto im RAW-Format und dafür gibt es eine spezielle Kamera-App.
Ich nutze dafür "ProCamera", die gibt es für 6,99 Euro im App Store.

Mit der App konnte ich dieses Foto im RAW-Format machen:

 Das sieht ein wenig unspektakulär aus... 

 Als nächstes bearbeite ich die RAW-Datei auf meinem PC mit dem Bildbearbeitungsprogramm "CyberLink PhotoDirector 11 Ultra":
- Helligkeiten anpassen (helle Stellen dunkler, dunke Stellen heller)
- Kontrast, Schärfe und Dynamik anpassen
- Bestimmte Farben mehr oder weniger hervorheben
- Leichte Vignettierung hinzufügen
- Bild in drei verschiedenen Helligkeitsstufen abspeichern...
- ...und diese drei Bilder zu einem HDR-Bild zusammensetzen

Das Bild nach der 5-10 Minütigen Bearbeitung! 

Dabei ist natürlich zu beachten: Es ist nur ein iPhone 8, weswegen das Foto generell verrauscht und etwas unscharf ist, außerdem bin ich besonders in Sachen Bildbearbeitung immer noch ein Anfänger!

Warum geht das mit einem normalen Foto nicht? Warum braucht man dafür eine spezielle App für RAW-Dateien?
Ein RAW-Foto ist eine völlig unbearbeitete Rohdatei, die aber extrem viele Bildinformationen enthält. Normalerweise verarbeitet das Handy diese Rohdatei zu einem fertigen JPG-Bild. Das Handy entscheidet dabei wie das Foto bearbeitet wird... das ist nicht immer nach den Wünschen des Fotografen, man kann das relativ wenig beeinflussen.
Natürlich kann man auch ein JPG-Bild nachträglich bearbeiten, aber da ein JPG recht wenig Bildinformationen enthält, kann man da einfach nicht besonders viel herausholen.

Samstag, 30. Mai 2020

Stadtpark Bochum

Nach über zwei Monaten habe ich mal wieder ein paar Fotos für den Blog! Ich war zwar zwischendurch ein wenig unterwegs, aber ich hatte selten eine Kamera dabei und die Fotos waren alle nicht besonders sehenswert.
Auch diese Fotos vom Stadtpark Bochum sind nicht soooo besonders, da ich meinen Fokus nicht auf der Fotografie hatte, sondern auf meinem neuen GPS-Wandergerät, welches ich erstmalig testete.

Lange Rede, kurzer Sinn:

 Wasserspiel im Stadtpark (leichter HDR-Effekt)

 Lutherkirche am Stadtpark (starker HDR-Effekt)

Storch im Tierpark Bochum (durch den Zaun fotografiert)

 Kanadagänse findet man überall im Stadtpark

Mittwoch, 1. April 2020

BochumBilder.de wird zu Ruhrpottfotos.de

Kleine Änderung:
Mit dem Blognamen "Bochum in Bildern" und der dazugehörigen Domain "BochumBilder.de" habe ich mich selbst zu sehr eingeschränkt. Ich habe zwar von Anfang an ausdrücklich geschrieben, dass es hier nicht nur um Bochum gehen wird und dass ich auch von anderen Orten Fotos posten werde, aber dennoch fühlte ich mich irgendwie eingeschränkt und ich fand den Namen im nachhinein unpassend, da ich doch sehr viel außerhalb fotografiere.

Von daher habe ich den Blognamen und die Domain in "Ruhpottfotos.de" geändert!
 

Sonntag, 22. März 2020

Medienhafen Düsseldorf (schwarz/weiß)

Ich war kürzlich mit meiner Freundin im Medienhafen Düsseldorf unterwegs und habe dort einige Fotos mit meiner Canon EOS 80D und meiner Olympus PEN gemacht (meine Foto-Ausrüstung).
Hier zeige ich Euch mal die schönsten, monochromen Fotos! Weitere Fotos findet ihr bei Instagram.